von Kaspar Schröder

Solider Auftakt für die A-Junioren bei der Leistungsüberprüfung in München

Am vergangenen Samstag stand für die Junioren des Ruderclub Hamm die erste Leistungsüberprüfung der U19-Saison auf dem Programm. Austragungsort war München – traditionell ein wichtiger Gradmesser zu Beginn des Jahres.

Für den RC Hamm gingen Hannes Dörnemann und Kaspar Schröder im Zweier ohne Steuermann an den Start. Bereits im Vorlauf zeigte das Duo Kampfgeist: Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands fanden die beiden schnell in ihren Rhythmus und konnten das Rennen am Ende souverän für sich entscheiden. Mit diesem Sieg sicherten sie sich den Einzug in die Top 18 der deutschen Zweier und damit in die obere Leistungshälfte.

Ein Blick in die offiziellen Ergebnisse unterstreicht diese starke Leistung: Im Vorlauf lagen die beiden nach den ersten 500 Metern noch auf Rang drei, übernahmen jedoch zur Streckenhälfte die Führung und bauten diese bis ins Ziel aus. Mit einer Endzeit von 7:06,55 Minuten setzten sie sich in ihrem Lauf durch und bestätigten ihre Konkurrenzfähigkeit auf nationalem Niveau.

Im anschließenden Zwischenlauf, der über die Finalzugehörigkeit entschied, lief es jedoch nicht optimal. Das Hammer Duo musste sich hier mit dem fünften Platz zufriedengeben und qualifizierte sich damit für das C-Finale am Sonntag.

Leider konnte der Zweier am Finaltag krankheitsbedingt nicht mehr antreten und musste abmelden.

Trotz dieses unglücklichen Abschlusses zog die Trainerin ein positives Fazit: Für den ersten Wettkampf der Saison zeigte die Leistung deutliches Potenzial. Insbesondere die Fähigkeit, ein Rennen nach verhaltenem Start noch zu kontrollieren und zu gewinnen, stimmt optimistisch für die kommenden Aufgaben. Gleichzeitig wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen, an welchen Stellschrauben bis zu den nächsten Regatten noch gearbeitet werden muss.

Mit Blick auf die nächsten Wochen richtet sich der Fokus nun klar auf die Weiterentwicklung – mit dem Ziel, bei den kommenden Wettkämpfen die starke Ausgangsposition weiter auszubauen.