
von Tobias Norkowski basierend auf einem Artikel von Patrick Droste (Westf. Anzeiger)
Rudern kennt kein Alter – Arnold Herzog lebt Longevity auf dem Wasser
Am 14. Januar 2026 hat der Westfälischer Anzeiger in seiner Rubrik Sport lokal einen bemerkenswerten Artikel über unser langjähriges Vereinsmitglied Arnold Herzog veröffentlicht – ein eindrucksvolles Porträt über Rudern, Leidenschaft und gesundes Altern.
Drei Mal pro Woche im Boot – mit 90 Jahren
Arnold Herzog sitzt auch mit 90 Jahren noch regelmäßig im Ruderboot. Drei Mal pro Woche ist er mit seiner Trainingsgruppe auf der Lippe unterwegs, legt dabei rund 10,8 Kilometer in etwa eineinhalb Stunden zurück – und das mit sichtbarer Freude und spürbarem Ehrgeiz. „Die Ärzte sind sehr zufrieden. Und ich natürlich auch“, wird Herzog im Artikel zitiert.
Seinen Weg zum Rudern fand er Anfang der 1950er-Jahre eher zufällig: Fußballschuhe waren ihm zu teuer, Rudern dagegen günstig – eine Entscheidung, die sein ganzes Leben prägen sollte. Seitdem hat er „die Ruderblätter nicht mehr aus der Hand gelegt“.
Vom Regattasport zur Lebensqualität
Früher nahm Arnold Herzog erfolgreich an Regatten teil und errang mit dem RC Hamm beachtliche Platzierungen. Heute steht für ihn nicht mehr der Wettkampf im Vordergrund, sondern Bewegung, Gemeinschaft und Lebensfreude. Das Training gibt Struktur, Abwechslung und sozialen Kontakt – zentrale Bausteine dessen, was man heute als Longevity bezeichnet: möglichst lange gesund, aktiv und eingebunden zu bleiben.
Bewegung, Natur und Gemeinschaft
Neben der körperlichen Fitness genießt Herzog vor allem das Unterwegssein auf der Lippe. Über Jahrzehnte hinweg hat er Veränderungen der Natur beobachtet – von der verbesserten Wasserqualität bis hin zu Veränderungen in der Tierwelt. Im Boot wird konzentriert gerudert, „gequatscht wird später“ – nämlich im Clubhaus, wo nach dem Training der gesellige Teil beginnt.
Rudern als gelebte Longevity
Der Bericht zeigt eindrucksvoll, was Rudern leisten kann:
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Ganzkörperbewegung bis ins hohe Alter
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Herz-Kreislauf-Training ohne hohe Gelenkbelastung
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Soziale Einbindung im Verein
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Sinn, Struktur und Freude im Alltag
Arnold Herzog bringt es selbst auf den Punkt, wenn er sagt, dass er die Bewegung und den Kontakt zu anderen braucht – und warum er auch mit 90 Jahren nicht ans Aufhören denkt.
Quelle
Westfälischer Anzeiger Hamm, Sport lokal,
„Gequatscht wird später – Der 90-Jährige Arnold Herzog rudert aus Leidenschaft und denkt nicht ans Ende“,
Mittwoch, 14. Januar 2026, Autor / Bilder: Patrick Droste.




