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News - Tennis

Bernd Richardt mehr als zufrieden mit der Tennis-WM in Miami   19.11.2017

Der Hammer Tennisspieler Bernd Richardt (Ruderclub) ist mit seiner Teilnahme an den Mannschafts- sowie den anschließenden Einzel-Weltmeisterschaften mehr als zufrieden. Mit einem neunten Platz bei einer Teilnahme von 22 Ländern kehrt die DTB Auswahl der Herren 55 aus Miami von den Team-Weltmeisterschaften zurück. Die Mannschaft hat leider das Spiel gegen die Niederlande um Platz 8 knapp verloren, Nach den beiden Einzeln stand es 1:1 und somit musste das Doppel entscheiden, welches knapp in zwei Sätzen verloren ging. Eine höhere Platzierung war wegen der starken Konkurrenz aus den anderen
Nationen nicht erreichbar.


In der Qualifikation (Gruppenspiele) war die deutsche Mannschaft in Ihrer Gruppe gesetzt. Zugelost wurden Schweden und Slowenien. Insgesamt gab es sechs 3-er Gruppen und eine 4-er Gruppe.  Leider mussten die deutschen Herren 55 gleich im ersten Spiel gegen die starken Schweden antreten und es gab ein deutliches 0:3. Nur das Doppel konnte einen Satz gewinnen. Im anschließenden Gruppenspiel gegen Slowenien gab es den erwarteten 3:0 Sieg. Somit spielte das H55-Team nur um die Plätze 8-12. Im ersten Platzierungsspiel wurde Japan glatt mit 3:0 geschlagen, ebenso anschließend Argentinien mit 3:0. Im Spiel um Platz 8 unterlag man den Niederlanden mit 1:2. Weltmeister wurde etwas überraschend das Team der USA, die im Halbfinale die favorisierten Franzosen mit 2:1 und im Finale Italien mit 3:0 bezwingen konnten. Bei den nachfolgend in der zweiten Woche stattfindenden Einzel-Weltmeisterschaften erreichte Bernd Richardt in einem 128-er Teilnehmerfeld als bester deutscher Teilnehmer bei den H55 die Runde der letzten 16 (Achtelfinale). Nach einem Freilos in der ersten Runde wurde Frank Bannwarth aus der Schweiz mit 6:0 3:6 6:1 bezwungen. Anders Franon aus Schweden hieß der nächste Gegner. Franon hatte bei den Team-Spielen gegen die deutsche Nr.1 Achim Gass 6:2 7:5 gewonnen. Somit wusste Richardt, dass er einen sehr starken Gegner hatte. Der erste Satz ging mit 2:6 an den favorisierten Schweden. Im zweiten Satz steigerte sich der Hammer und führte 5:3, konnte diese Führung jedoch nicht halten und musste beim Stand von 5:6 zwei Matchbälle abwehren. Allerdings verletzte sich Franon beim nächsten Ballwechsel so, dass er nicht weiterspielen konnte und aufgeben musste. Im Achtelfinale traf Richardt auf den amtierenden Weltmeister Jaques Hervet aus Frankreich. Nach einer 3:2 Führung im ersten Satz lautete das Ergebnis 3:6 0:6. Die Hitze hat allen Spielern in den zwei Wochen enorm zugesetzt. So musste auch Karsten Braasch im Halbfinale der Einzel-WM bei den Herren 50 aufgeben aufgrund der großen Hitze. „Man hatte gefühlte 100 Grad in den Tennisschuhen und die Sonne brennt von oben auf den Kopf“ schilderte Richardt seine Eindrücke. Trotzdem hat es eine Menge Spaß gemacht, an diesen beiden Events teilnehmen zu können. Übrigens holte Deutschland bei den Damen-Mannschafts-Weltmeisterschaften Gold bei den Damen 50, Silber bei den Damen 55 und Bronze bei den Damen 60 - sowie eine Goldmedaille im Einzel bei den Damen 55 (Helga Nauck) und Bronze im Doppel bei den Damen 50. Bei den Herren gab es Bronze bei den Herren 50 im Einzel (Braasch) sowie Gold und Silber im Doppel bei den Herren 50 (Schmücking/Sturm Sieger gegen Braasch/Blase). So erfolgreich war der DTB schon lange nicht mehr.

Ausführliche Berichte zur Senioren-WM findet man bei 
sowie

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