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News - Rudern

Ein Sieg und viele Podestplätze bei den Landesmeisterschaften in Krefeld   12.10.2017

Die Hammer Ruderer konnten am Wochenende bei den Landesmeisterschaften des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes ordentlich abräumen. Gleich sechs Boote erreichten auf dem Elfrather See in Krefeld einen Podestplatz. Besonders herausragend war die Leistung des Junioren-Doppelvierer der Altersklasse A.


Schlagmann Hilmar Büssemaker, Noah Gerlitzki, Noah Dröge und Bugmann Janis Müller kamen in ihrem Vorlauf noch nicht so richtig in Schwung, konnten sich aber mit einem zweiten Platz für das Finale qualifizieren. Im Finale ging es bei schwierigen Bedingungen unter anderem gegen das Boot aus Köln, dass die Mannschaft im Vorlauf hatte passieren lassen müssen. Nach einer ordentlichen Startphase gelang es den Hammern vor allem im Mittelteil sich bei starkem Schiebewind durch optimal gesetzte Zwischensprints davonzuschieben. Im Endspurt erhöhte Schlagmann Hilmar Büssemaker die Schlagzahl noch einmal und das Boot aus Hamm konnte als Erstes über die Ziellinie fahren. Bei der Siegerehrung vor vielen Zuschauern an der Regattastrecke Krefelds ließ sich die Gold-Mannschaft angemessen feiern. 
Ebenfalls stark war die Leistung des Männer-Doppelvierer mit Thilo Bialaschik, Niklas Kell, Jonas Kell und Jan-Hendrick Potthoff. Aufgrund der geringen Meldungen stand das Boot direkt im Finale. In dem starken Teilnehmerfeld konnten sich die Hammer schnell nach vorne schieben und musste sich im Endspurt nur der Heimmannschaft aus Krefeld geschlagen geben. Am Siegersteg holten sich die vier Männer ihre verdiente Silber-Medaille ab.
Ebenfalls direkt im Finale stand der gesteuerte Männer-Vierer mit Julian Zawila, Matthias Reichelt, Sebastian Wellie, Julian Knorr und Steuerfrau Friederike Schröder. Das Team zeigte vor allem kämpferisch eine starke Leistung auf der 1000-Meter Strecke, musste sich allerdings, wie der Doppelvierer, hinter den Gastgebern aus Krefeld einreihen. Mit diesem Ergebnis konnten die Hammer Ruderer vollstens zufrieden sein.
Im Männer Achter trat eine Kombination dieser beiden Boote an: Thilo Bialaschik, Niklas Kell, Matthias Reichelt, Jonas Kell, Nils Knorr, Julian Zawila, Sebastian Wellie und Falk Müller wurden gesteuert von Friederike Schröder. In einem vollen Sieben-Boote-Feld stellte das Hammerteam von Anfang an seine Stärke unter Beweis. Vor dem Endspurt hatten sich die drei ersten Teams bereits etwas abgesetzt, doch während sich das Krefelder Boot uneinholbar davonschob lieferte sich das Hammer Boot einen heißen Fight mit dem RTHC Leverkusen um den Silberrang. Am Ende war es knapp eine Viertelsekunde, die die Hammer von diesem Platz trennte. Die Bronzemedaille übertraf jedoch bereits alle Erwartungen des Teams.
Im A-Doppelzweier starteten Hilmar Büssemaker und Noah Gerlitzki. In ihrem Vorlauf konnten sie ihre Konkurrenz hinter sich lassen und zogen als Erste ungefährdet ins Finale ein. Dort erwischten sie eine, aufgrund des unangenehmen Seitenwindes, schwierige Bahn und schafften es nicht das Rennen wie im Vorlauf zu dominieren. Am Ende landeten sie auf dem dritten Platz und gewannen die Bronzemedaille. 
Moritz Bomholt, Janis Müller, Finn Olshof und Henrik Müller, gesteuert von Felix Müller, gingen im B-Doppelvierer an den Start. Die beiden Vorläufe waren stark besetzt doc das Hammer Boot konnte sich absetzen und zog souverän ins Finale ein. Dort waren gleich vier Boote vorne mit dabei. Im Endspurt ließen die Hammer zunächst das Boot aus Essen hinter sich und wehrten sich  gegen die heranfahrenden Waltroper. Am Ende reichte es nicht ganz, um den zweiten Platz zu verteidigen und das Boot aus Waltrop retteten einen Vorsprung von zwei Zehntelsekunden über die Ziellinie, doch auch der Gewinn der Bronzemedaille war für die jungen Hammer ein großer Erfolg. 
Etwas Pech hatte Lene Mührs. Im B-Einer konnte sie sich mit einem zweiten Platz im Vorlauf für das Finale qualifizieren. Dort wurde Sir am Ende knapp Vierte und verpasste so trotz einer starken Leistung eine Medaille.
Moritz Bomholt und Finn Olshof starteten im B-Doppelzweier in einem stark besetzten Lauf und erreichten in einem starken Rennen den dritten Platz, der sie leider nicht zur Teilnahme am Finale berechtigte,
Insgesamt war das Wochenende ein großer Erfolg für den Ruderclub. Für die Sportler geht es am nächsten Wochenende noch zur letzten richtigen Regatta des Jahres, den Deutschen Großboot- und Sprintmeisterschaften in Salzgitter und nach dem erfolgreichen Abschneiden in Krefeld scheint auch dort der ein oder andere Erfolg greifbar.

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